Sonne, Strand und Meer

Am Strand von El Zonte in El Salvador konnten wir wieder richtig ausspannen, Sonne tanken und die regenreichen Wochen in Belize und Guatemala vergessen. Wir hatten einen ausgezeichneten Platz mit zwei Pools, einer Dachterrasse, Hängematten überall und einem zahmen Leguan namens Paco, der sich streicheln lässt. Die Kinder verbrachten den ganzen Tag im Wasser und hatten sogar zwei schweizer Spielgefährten, da Marina und Marco mit ihren zwei Jungs auch hier waren (dank ihnen sind wir überhaupt an diesem schönen Ort gelandet). So haben wir das neue Jahr gleich mit sechs Reisefreunden begrüßen können. Unsere kanadischen Freunde haben wir an einem Abend mit Spätzle und Schnitzel bekocht, die wir direkt am Strand im schönen Abendlicht mit Blick auf die Brandung zubereitet haben.

Täglich kommen Autos mit lauter Musik vorbeigefahren, um diverse Waren zu verkaufen. Versteht man die Lautsprecheransage nicht, muss man raus auf die Straße um nachzusehen, ob nun Obst und Gemüse oder Eiscreme oder gar Handys zum Verkauf angeboten werden – ein super Service, der uns den Weg zum Laden ersparte.

Nach einer Woche waren wir erholt genug, um mehr vom Land zu sehen. Wir fuhren ganz nah an dem noch leicht rauchendem Vulkan San Miguel vorbei, der vor wenigen Tagen Asche ausspie. Am Abend endeten wir an einem weiteren Strandparadies weiter südlich, am Playa El Cuco, wo wir weitere drei Nächte „stecken“ bleiben. Hier gibt es einen endlosen Sandstrand und eine lange nicht mehr gesehene Weite. Außerdem bekommen wir gleich am ersten Abend den kitschigsten Sonnenuntergang überhaupt zu sehen. Frischen Fisch können wir hier direkt vom Boot kaufen und wenig später kommt ein Pick-up mit riesigen Scampi im Angebot zu uns, was zu einem weiteren gemeinsamen ausgiebigen Festessen führt. Hier können Lloyd, Freeman und Max endlich ihren Plan, fischen zu gehen, in die Tat umsetzen und sie fangen uns sehr leckere Fische. Max hat als ersten Fang des Tages sogar einen kleinen Thunfisch an der Angel. Und jeden Morgen und Abend kommt ein hupender Fahrradfahrer an, der frische Backwaren im Angebot hat. Nur unsere nächtliche Ruhe wird von den zahlreichen Hähnen in der Umgebung unterbrochen, die sich auch in der Mitte der Nacht lautstark miteinander unterhalten müssen.

In den zwei Wochen, die wir in El Salvador verbrachten, haben wir nur wenig von Land und Leuten mitbekommen, da wir die meiste Zeit an den bisher tollsten Stränden unserer Reise genossen haben – warmes Wasser, tolle Brandung, wenig Mücken und nächtliche Abkühlung. Das kleinste Land Mittelamerikas hatte einen für uns überraschen hohen Lebensstandard und die Menschen sind uns sehr freundlich begegnet und waren sehr entspannt. Hier könnten wir locker eine weitere Woche verbringen, aber unsere Reisezeit ist nun zur Hälfte vorbei und wir wollen noch so viel sehen. Auf geht’s nach Honduras und Nicaragua!

Hier könnt ihr euch noch einige private Bilder von uns anschauen.

2 Thoughts on “Sonne, Strand und Meer

  1. Die gute alte Tupper Spätzle-Reibe :)

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