Die Smaragde vom Rio Minero

Mitten in Kolumbien, am Westhang der Ostkorderillen, befindet sich das größte Smaragdvorkommen der Welt. Etwa die Hälfte aller weltweit gehandelten Smaragde kommen aus dieser Region, darunter auch die größten und wertvollsten Steine. Der wichtigste Ort der Gegend heißt Muzo, bis vor einigen Jahren war eine Reise dorthin nicht ratsam – blutige Auseinandersetzungen zwischen den umliegenden Dörfern, Überfälle durch gewalttätige Banden und ein kaum befahrbares Pistennetz machten einen Ausflug hierhin über viele Jahre zu einem hochriskanten Abenteuer. Mittlerweile ist Frieden eingekehrt. Dem einheimischen Patron Victor Carranza gelang es, durch Einsatz hoher finanzieller Mittel, die verfeindeten Dörfer und Minengesellschaften zu einem friedlichen Miteinander zu bewegen. Was bleibt, sind die schlechten Pisten und die Abgeschiedenheit tief in den Bergen Kolumbiens. Unter diesen Voraussetzungen und grünem Licht der lokalen Polizei machten wir uns auf den Weg in ein ganz besonderes Abenteuer.

In Chiquinquira schien alles noch ganz einfach – eine gute Straße, viele Schilder und hilfsbereite Polizisten, die meinten, in drei Stunden seien wir locker am Ziel. Irgendwann hörte, wie erwartet, der Asphalt auf und es ging auf einer aussichtsreichen Pisten durch den Nebelwald. Dann die erste Kreuzung und ein Hinweis, dass die Straße nach Muzo wegen eines Erdrutsches unpassierbar sei. Im nahegelegenen Dorfladen war man sich uneinig, welches denn nun der beste Weg sei, letztlich empfahl man uns, dem „besten und sichersten“ Weg zu folgen. Dieser sei nicht viel länger und wir kämen sicher durch. Kamen wir auch, allerding in fünf satt drei Stunden auf einer unheimlich schönen, aber steilen, schlammigen und anspruchsvollen Gebirgspiste. Immerhin versperrte uns kein Erdrutsch den Weg und das einzige Hindernis unterwegs war ein festgefahrenes Polizeiauto, das mit Hilfe unseres Abschleppseils befreit werden konnte. Im letzten Tageslicht passierten wir das große Ortsschild, Muzo, Capital Mundial de las Esmeraldas.

Muzo blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits die Spanier erkannten den Wert der hier lagernden Bodenschätze, das unwegsame Gelände, renitente Einheimische und Krankheiten führten jedoch schon bald zu einem Erliegen der Smaragdförderung und erst im 20. Jahrhundert erlebte Muzo seine Wiedergeburt. In den folgenden Jahren führten Interessenskonflikte zu blutigen Auseinandersetzungen. Linksgerichtete Guerillas bekriegten sich mit den konservativen Minenbesitzern, Paramilitärs und Banden setzten ihre eigenen Regeln durch und Drogengelder sowie Drogenumschlag machten Muzo zu einem Kriegsgebiet. Zuletzt stritten sich die Minenbesitzer untereinander um die Grenzen ihrer Hoheitsgebiete, mit eigenen Mitteln und Methoden. Genauso wie viele Diamanten aus Afrika heute mit Blut behaftet sind, klebt auch an den Smaragden aus Kolumbien aus dieser Zeit viel Blut. Erst durch eine massive Erhöhung der Polizei- und Militärpräsenz, intensive Bemühungen Einheimischer und zuletzt durch die Mittel des Patron Victor Carranza kehrte ein friedlicher Zustand ein. Heute zählt diese Region zu den sichersten Kolumbien und mit jedem Jahr, in dem Gras über die Wunden der Vergangenheit wächst, kehrt dieser Frieden auch in den Köpfen der Bewohner ein.

Wir waren in einer anderen Welt angekommen. Nach der langen Fahrt durch schweres Gelände war da auf einmal ein großes Dorf mit kompletter Infrastruktur, neugierigen Bewohnern und vielen Kindern. Wir realisierten, dass wir wohl das erste europäische Fahrzeug waren, das da plötzlich neben dem Hauptplatz stand. Zahllose Kinder umringten uns, Erwachsene inspizierten interessiert das Auto und es prasselte Frage auf Frage auf uns ein. Wir kamen kaum noch aneinander heran, um zu klären wo wir essen und übernachten könnten, denn schnell war klar, dass es mit der neugierigen Meute unmöglich wäre im Auto zu kochen und wie ursprünglich gedacht die Nacht am Hauptplatz zu verbringen. Am Ende verhalfen uns zwei nette Polizisten zu einem tollen Übernachtungsplatz bei einem schönen Hotel mit Pool und lieben Besitzern. Touristen in Muzo, sogar mit eigenem Auto, das gibt es selten bis nie. Waren wir wirklich nur zum Schauen, nicht zum Kaufen gekommen? Einer anfänglichen Verwunderung folgten eine Offenheit und eine Begeisterung, die uns überwältigten. Schnell war ein Führer für uns organisiert und so wurden wir von Steven durch ein verwirrendes Pistenlabyrinth zu den Minen am Rio Minero geführt. Mehrere Gesellschaften betreiben Minen – enge, dunkle Stollen, die tief in den Berg führen. Mit Hilfe von Satellitenbildern werden geologische Schwachstellen analysiert und diese unterirdisch erschlossen. Die Minenbetreiber gehen davon aus, dass es noch große Vorkommen für einige hundert Jahre gibt. Denn es muss nicht nur ein Stollen gesprengt werden. In dem unwegsamen, steilen Gelände muss eine Infrastruktur zur Versorgung und Unterkunft der Mineure geschaffen werden und die Minen müssen gesichert werden. Der finanzielle Einsatz ist hoch und es gehört neben Können auch Glück dazu, die richtige Stelle zu finden und ausbeuten zu können.

Der Abraum aus den Minen wird über Rampen in das Flussbett des Rio Minero geschüttet, wo zahllose Menschen nach Smaragden suchen. Im Abraum der Minen befinden sich kleinere Steine, die von diesen, selbstständig arbeitenden Menschen, in mühevoller Kleinarbeit gesucht und gefunden werden. Oft kommen die Arbeiter von weit her und hoffen auf den großen Fund, der ihre Zukunft absichert. Meist bleibt es bei kleinen Funden, aber immerhin liegt der Anteil an der Gesamtfördermenge bei zehn Prozent.  Diese Arbeiter leben in wild zusammengezimmerten Unterkünften an den steilen Flanken des Flussbetts, einer ständigen Bedrohung durch Hangrutsche und Hochwasser ausgesetzt. Die Hoffnung auf de großen Fang und die fehlenden Perspektiven anderswo halten sie in diesem engen Tal gefangen.

An der einzigen flachen Stelle im Tal, liebevoll „La Playa“ genannt, tummeln sich Mineure, selbstständige Abbauer und Smaragdhändler, es wird gegessen, getrunken und gefeilscht. Wer sich auskennt, kann hier wertvolle Smaragde zu guten Preisen ersteigern, wer keine Ahnung hat, lässt die Finger aus dem Spiel oder wird konsequent übers Ohr gehauen. Wer aus der Mine kommt, ist über und über schwarz, die Arbeiter aus dem Fluss tragen ihr einziges Arbeitsgerät, eine Schaúfel stets bei sich und die Smaragdhändler entsteigen modernen Geländewagen, sind redegewandt und edel gekleidet. Jeder hatte ein Lächeln für uns auf den Lippen, Steven wurde nicht müde, unsere Geschichte zu erzählen und wir wurden herzlich und offen empfangen. Wir waren überrascht, dass unsere Ablehnung zu sämtlichen Angeboten anstandslos akzeptiert wurde, wir bekannten uns zu unserem Unwissen über die Materie, was anerkennend zur Kenntnis genommen wurde. Dafür wurden uns stolz die Tagesfunde präsentiert und für Fotos in Szene gesetzt.

Auf dem Heimweg von den Minen winkte uns eine Gruppe von Mineuren zu – es war Samstag und sie suchten eine Mitfahrgelegenheit nach Muzo, um fürs Wochenende von den Minen wegzukommen. Es fahren nur wenige Jeeps als Gruppentaxi, so dass jeder freie Platz geteilt und genommen wird. Schnell saßen sechs Erwachsene auf unserer Rückbank (Tanja und die Kinder verzogen sich in die Kabine) und die Stimmung im Auto war bestens. Unter den Mineuren war auch Mauricio, der ganz begeistert von unserem Besuch in Muzo war. Mauricio hat ein bewegtes Leben hinter sich – als Schiffskoch auf einem Kreuzfahrtschiff lernte er die Karibik und Nordamerika kennen, später kümmerte er sich in New York um das Wohlbefinden seltener Edelkarossen. Irgendwann verschlug es ihn in die Minen von Muzo, wo er die meiste Zeit verbringt und seine Familie, die in der Nähe von Bogota lebt, nur selten zu sehen bekommt. Mit seiner Vergangenheit als Koch hatte er schnell eine Beschäftigung in den Minenküchen gefunden und schon bald bekochte er die Patrons bei ihren Festen. Heute arbeitet er an vorderster Front und hilft, die Vortriebsarbeiten entlang vielversprechender Schwachstellen im Gestein zum Erfolg zu führen.

Spontan bot er sich an, den Sonntag gemeinsam mit uns auf einer Tour zu den abgelegenen Minen des Rio Minero zu verbringen. Er wollte dort schon lange wieder einmal vorbeischauen und wir hatten das passende Fahrzeug und das nötige Interesse. Ein kurzer Abstecher zur jungfräulichen Landepiste in Muzo ließ Geschichte lebendig werden. Kaum war die Piste fertiggestellt, wurde sie aus Angst vor Drogenverkehr teilweise wieder gesprengt. Schade, wäre dies doch ein spektakulärer Flughafen, hoch über der Umgebung. Danach fuhren wir den ganzen Sonntag durch eine grandiose Landschaft, auf atemberaubend steilen Pisten entlang des Rio Minero zu den Minen Kunas und Las Pintas. Hier werden zur Zeit die größten und wertvollsten Smaragde gefunden, nur Dank Mauricios guten Verbindungen durften wir einige Pisten befahren und diese Hochsicherheitsanlagen betreten. Hier leben die Mineure in einer abgeschiedenen Welt, mit eigenen Restaurants, Sportplätzen und Schwimmbädern. Es war eindrücklich zu sehen, wo sich überall Minen befinden und wie beschwerlich der Abbau der so wertvollen Steine ist. Unter erheblichem Aufwand werden die Smaragde teilweise weit unterhalb des Rio Minero abgebaut, wozu große Pumpen, viel Energie und enormer Enthusiasmus nötig sind.

Der Wert der Smaragde richtet sich nach drei Faktoren – Farbe, Reinheit und Größe. Je dunkler und reiner der Edelstein ist, desto mehr ist er wert. Richtig geschliffen, betört der Stein durch ein tiefes, leuchtendes Grün. In vielen Minen werden die Arbeiter direkt am Gewinn eines Steines beteiligt, was ein zusätzlicher Anreiz bei der Arbeit ist. Die größten Steine sind in ihrem Wert nicht mehr bezifferbar, sie werden in Museen ausgestellt oder als Kronjuwelen verwendet. Die Smaragde werden auf dem Luftweg nach Bogota transportiert, wo sie dann weiter umgeschlagen werden. Der Verkauf an die Smaragdhändler erfolgt dabei direkt an den Minen. Ein Transport auf dem Landweg wäre zu riskant, die schlechten Straßen und das einsame Gelände würden dies zu einem Paradies für Räuber machen. Der finanzielle Wert der Smaragde wächst mit der Entfernung zum Fundort überproportional an. Die großen Gewinne werden nicht an der Quelle sondern weit davon entfernt gemacht. So kommt es, dass von dem vielen Geld, das um die Smaragde schwirrt, nur ein Bruchteil in den Bergen Kolumbiens ankommt.

Nach einem langen Tag gab zuletzt auch unser Bremach kurzzeitig den Geist auf. In einer sehr steilen Kurve führte ein Schlag zu einer verbogenen Spurstange, mit viel Vorsicht konnten wir gerade noch vor die Tore einer Mine fahren. Gut bewacht und umgeben von hilfsbereiten und interessierten Arbeitern verbrachten wir hier eine ruhige Nacht, wir wurden sogar mit einem leckeren Abendessen und frischen Duschen versorgt. Mitten in der Nacht gelang es Mauricio, per Anhalter nach Muzo zu fahren und am nächsten Morgen kam er, in Begleitung eines Mechanikers in einem Tuktuk, zurück und mit einem großen Vorschlaghammer wurde das Malheur in bester Buschmanier in Ordnung gebracht. Die Piste nach Muzo überwanden wir nun problemlos und wunderten und, wie es das Tuktuk bis zu uns geschafft hatte.

Mauricio hatte für mich an diesem Nachmittag etwas Besonderes organisiert – den Besuch seiner Mine während des Betriebs. In Muzo stiegen wir in ein Colectivo um, das uns zur Mine brachte. Schon diese Fahrt war ein Erlebnis, mit 11 Personen und schwerem Gepäck auf dem Dach kämpfte sich der Landcruiser tapfer durch unwegsames Gelände und durchs Flussbett des Rio Minero. Der Besuch der Mine war ein einmaliges Erlebnis. Eine Liftfahrt führte uns tief in den Berg, hinein in die dunkle, heiße Welt des Smaragdabbaus. Schwarzer Stein, dunkle, enge Gänge und staubige, heiße Luft erschweren das Leben unter Tage. Ohne aufwändige Frischluftsysteme wäre hier kein Überleben möglich, zusätzlich müssen große Pumpen das Grubenwasser über Tage befördern. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Fertigstellung einer Sprengung. Der Sprengmeister stopfte noch die letzten Löcher, dann wurde gezündet und eiligen Schrittes ein sicherer Ort aufgesucht. Mehrere dumpfe Schläge, kurz darauf bereits der Aufbruch durch den Sprengnebel zur Stollenbrust. Die ersten Schritte in den neuen Stollen gebühren dem Sprengmeister, erst wenn er das Gelände freigibt, darf nach Smaragden gesucht werden. Einen Unfall durch Ausbrüche oder verlorene Ladungen will hier niemand riskieren, so wird das Protokoll streng eingehalten. Ruhig wird der Fels untersucht, Schotter weggeräumt und der Stollen ausgepickelt. Große Fragmente werden mit dem Hammer weiter zerkleinert. Der Schotter wird über Tage gesammelt und gewaschen, um Smaragde, die sich darin befinden, zu finden. Die Mineure sind jeweils nacheinander an der Reihe, so dass nach einer kurzen Arbeitsphase eine Pause folgt. Die hohen Temperaturen und die schwere Arbeit lassen es gar nicht anders zu. Es war beeindruckend zu sehen, unter welch schweren Bedingungen die Smaragde abgebaut werden. Ich durfte auch Hand anlegen, erst mit dem Hammer und dann mit dem schweren Pressluftmeisel und spüren, wir anstrengend der Bergbau ist. Dem leuchtenden Endprodukt sieht man diesen Schweiß nicht mehr an, sauber und rein erscheinen die Steine fern jeder Anstrengung.

Gemeinsam mit den Bergleuten verließen wir zum Schichtende wieder den Schacht. Nach einer achtstündigen Schicht, inklusive einer ausgiebigen Mittagspause, bleibt nicht viel mehr als sich von den Strapazen der Arbeit zu erholen. Mir hingegen blieb noch der Rückweg nach Muzo, diesmal war es bereits zu spät für ein Colectivo, so dass ich mit dem Obst- und Fischverkäufer Enser durch die Minensiedlungen zurück fuhr. Auch er landete auf der Suche nach Reichtum in Muzo, allerdings suchte er sich eine Alternative zur harten Stollenarbeit und fing an, Lebensmittel von seinem Pickup zu verkaufen. Diese ungewöhnliche Mitfahrgelegenheit gab mir einen intensiven Eindruck vom harten Leben an den Minen des Rio Minero und ich hatte eine weitere, sehr persönliche Erfahrung mit den Menschen in Muzo.

Unsere Herbergsfamilie, die sich rührend um uns kümmerte, organisierte uns zum Abschluss einen Besuch im Kulturzentrum. Hier soll in einiger Zeit ein Museum über die Geschichte Muzos entstehen, sowohl über die indigene Vergangenheit als auch die blutige Geschichte des Smaragdabbaus. Eine kleine Gruppe von Kindern war gerade dabei, Bilder zu malen. Wir erfuhren, dass die Kinder als Alternative zur normalen Schule hier ein paar Stunden am Tag musischen und künstlerischen Unterricht in Anspruch nehmen dürfen. Was für ein fortschrittlicher Ansatz, hier, weit ab in den Bergen, werden moderne Bildungsansätze nicht nur angedacht, sondern verfolgt.

Tief bewegt und voller Eindrücke machten wir uns auf den Rückweg in normale Gegenden. Eine gewisse Ratlosigkeit bleibt – eine Gegend, die den Schönen und Reichen der Welt Schmuck und Pracht schenkt, bekommt nichts zurück. Keine Straßen, Armut und Ausweglosigkeit in den Siedlungen der Arbeiter am Rio Minero. Gleichzeitig stolze Mineure, die sich dank eines niedrigen, aber immerhin festen Einkommens ein etwas besseres Leben leisten können und Freude daran haben, der Welt etwas schönes schenken zu können. Eine eigene Welt. Die Reise nach Muzo ist eine Fahrt zu den Schattenseiten von Glanz und Gloria, ein Ausflug in eine andere Welt, die uns sonst verborgen bleibt. Und einige kleine Steinchen verbinden ein enges, unzugängliches Tal in Kolumbien mit Pracht und Wohlstand rund um den Globus.

One Thought on “Die Smaragde vom Rio Minero

  1. Liebe Tanja, Max und Kinder,

    eurer Bericht über die Smaragdminen von Muzo hat mich sehr bewegt.
    Dass ihr mit solcher Offenheit empfangen wurdet und das Leben in den Minen und der Menschen so erleben durftet war sicher sehr eindrücklich.
    Ich weiss nicht ob das in dieser Weise überhaupt schon Europäer gesehen haben.

    Wie ihr auch am Schluss bemerkt, die Schattenseiten des Smaragdhandels Gewinner und Verlierer zu sehen, macht doch sehr nachdenklich.

    Noch weitere schöne Erlebnisse wünscht Euch
    Petra

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