Erfahrungen, Teil 2

Wegen unseres auffälligen Fahrzeugs werden wir wirklich ständig angesprochen, beim Einkaufen, beim Tanken, beim Campen. Besonders interessiert sind alle an dem Verbrauch und natürlich wofür wir so ein Fahrzeug benötigen. Unser Bremach wurde sogar schon mit einem Geldtransporter und einem Panzer verglichen. Einig sind sich aber alle, dass es ein außerordentlich „cool/neat/awesome vehicle“ ist :-) Wir staunen dagegen, was für Camper die Amerikaner fahren. Es sind wahrhaftige Busse und an diese wird dann noch das normale Auto angehängt. Und wenn so ein Mobil fürs Campen parat gemacht wird, können noch ganze Räume zur Seite hin ausgefahren werden. Kaum zu glauben, dass man für diese Riesenfahrzeuge nicht mal einen besonderen Führerschein braucht.

Jeden zweiten oder dritten Tag kaufen wir Essen ein und brauchen dafür immer eine halbe Ewigkeit. Einerseits sind die Läden so groß und die Kinder vor Aufregung kaum noch zu bändigen und andererseits versuchen wir, möglichst gesund einzukaufen und studieren daher oft die Zutatenliste. In vielen Lebensmitteln ist Zucker verarbeitet, selbst ein Brot ohne Zuckerzusatz ist fast unmöglich zu finden. Wie gut, dass wir uns jeden Tag selber Sandwiches machen und abends kochen, da weiß man wenigstens einigermaßen, was man zu sich nimmt.

Entlang des Weges haben wir schon viele, sehr reizvolle, Kletterfelsen gesehen. Mit unseren zwei Kleinen war aber leider bisher noch nicht dran zu denken, in die Vertikale zu steigen, aber die Felsen bleiben ja noch eine Weile stehen. Es ist eben eine Familienreise…

Bisher hatten wir nicht so viel Zeit unseren Blog zu pflegen, da wir weniger „Freizeit“ als gedacht haben. Bis Anfang September müssen wir die USA verlassen haben, da wir kein Visum beantragt haben, um länger als die üblichen 90 Tage zu bleiben. Wir dachten, dass die 90 Tage wieder neu beginnen, wenn wir von Kanada zurück in die USA kommen, aber leider gilt das seit zwei Jahren nicht mehr. Für unseren Plan, in 15 Monaten möglichst weit in den Süden zu kommen, ist es jedoch nicht schlecht, hier etwas Zeitdruck zu haben. Denn wir kennen schon viel vom Land und können einfach wieder herkommen. Für jetzt bedeutet es allerdings, dass wir versuchen, nicht zu lange an einem Ort zu bleiben. Abends und morgens unterhalten wir uns immer viel mit den Nachbarscampern, während des Fahrens wollen die Kinder unterhalten werden – da bleibt nicht so viel Zeit, um zu schreiben und die Bilder zu sortieren. Aber wir geben unser bestes und versuchen, schöne Bilder hochzuladen und spannende Berichte zu schreiben.

3 Thoughts on “Erfahrungen, Teil 2

  1. Rum Strömer on Montag, der 15. Juli 2013 at 22:39 said:

    Hi mole,
    Ich nehme an, dass Ihr Calgary schon verlassen habt.
    weiterhin gute Fahrt.

    Tschüß

    Rum Strömer, Calgary

  2. Hoi Zämä

    Ich finde eure Reiseberichte toll und spannend. Ich frage mich einfach immer wieder, wie ihr es feritgbringt mit dem doch sehr knapp bemessenen Raum umzugehen.

    Übrigens wünschen wir Max einen tollen Geburi und leckere Sachen zum essen (an Zucker scheint es ja nicht zu mangeln…)!

    Gruss aus Pany

    Oli und Familie

  3. Lieber Max, Alles Gute zum Geburtstag!

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