Washington, DC

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Am 17. Juni konnten wir in Baltimore unseren Bremach problemlos am Hafen abholen. Es hat allerdings etwas länger gedauert, weil wir erst beim Spediteur die Papiere abholen und dann einen Escort Service für den Hafen in Anspruch nehmen mussten. Aus Sicherheitsgründen darf man seit 9/11 nicht mehr ohne einen so einen Service in den Hafen. Leider war es inzwischen kurz vor Mittagspause der Hafenarbeiter (11.30-13.00 Uhr), so dass wir fast 2 Stunden warten mussten. Die Mitarbeiter des Escortsservicese waren extrem freundlich, haben uns in ihr Büro gelassen, uns in der Gegend rumgefahren und uns mit zahlreichen Tipps geholfen. Da nur eine Person mit aufs Hafengelände darf, haben die Kinder und ich uns die Zeit draußen vertrieben und erwartungsvoll auf Max und den Bremach gewartet. Gegen 15.45 Uhr ist er endlich um die Ecke gebogen – was für eine Freude für uns alle! Es hatte bei der Abholung länger gedauert, weil beim Zoll ein Vermerk ‘hold’ war, aber keiner wusste warum. Schließlich durfte Max losziehen, ohne dass irgendjemand je einen Blick in den Bremach oder die Kabine geworfen hat (die Wohnkabine war die ganze Zeit verschlossen und nur wir hatten die Schlüssel). Wir sind dann Richtung Washington, DC aufgebrochen und haben es uns auf dem Campingplatz des Greenbelt State Parks bequem gemacht, nachdem wir auf dem Weg getankt, die Gasflasche gefüllt und Essen eingekauft hatten.

Am nächsten Tag wurden wir um 7 Uhr von einem lauten LKW geweckt. Ein Baum direkt gegenüber von unserem Stellplatz wurde gefällt und wir vier hatten von unserem großen Bett aus beste Aussicht darauf. Kurz darauf hat unser Nachbar seinen Generator wieder angeschmissen, der uns schon am Abend vorher in den Ohren lag. Das wars mit der Ruhe, also aufstehen und ran an die Arbeit. Wir haben das Chaos im Fahrzeug beseitigt (für die Verschiffung musste die Fahrerkabine absolut leer sein und alles fest in der Kabine verzurrt werden) und alle Sachen am richtigen Platz verstaut. Die letzten zwei Monate haben wir bei Familie und Freunden gewohnt und die Zeit zusammen sehr genossen. Nun freuen wir uns, dass die große Reise in unserem neuen Heim losgeht und wir ein paar Tage unter uns sind.

An den nächsten zwei Tagen sind wir mit der Metro nach Washington, DC reingefahren und haben uns die Stadt angesehen. Die Museen sind kostenlos und so sind wir ohne zu zögern ins National Air and Space Museum gegangen. Die Kinder sind völlig außer sich gewesen vor Begeisterung! So viele Düsenjets, Raumschiffe, Triebwerke, das war für uns alle sehr beeindruckend. Natürlich haben wir uns noch weitere Museen angeschaut und die vielen Denkmäler zur amerikanischen Geschichte besichtigt. Max hat im Museum of American History sogar den ersten Versuchsaufbau einer Francisturbine entdeckt. Abends mussten wir immer einen ‘tick check’ (Zeckencheck) machen, da es davon im Greenbelt SP massenweise gab. Glücklicherweise haben aber nur Max und ich sie abbekommen und wir haben sie immer sofort entdeckt.

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